Marvin Chlada: Dialektik des Dekolletés

Marvin Chlada: Dialektik des Dekolletés
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Bereits zu biblischen Zeiten hat ein voller weiblicher Busen für reichlich Aufsehen und... mehr
"Marvin Chlada: Dialektik des Dekolletés"

Bereits zu biblischen Zeiten hat ein voller weiblicher Busen für reichlich Aufsehen und erregte Gemüter gesorgt. Doch nie haben Brüste mehr Stoff für pralle Debatten geliefert, als im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit. In seiner Dialektik des Dekolletés wirft Marvin Chlada einen Blick auf die Geschichte der Brust und ihre Instrumentalisierung zwischen Kommerz und Utopie. Ausgehend von der „Busen-Attacke“ auf Adorno im Jahre 1969 sichtet er die Fülle an Material, die der Kult um die Oberweite in Religion und Philosophie, Kunst und Politik hervorgebracht hat: vom Mythos der Amazonen bis zum Busenfetischismus der Aufklärung, vom Martyrium der Hl. Agatha bis zu den Ratschlägen von Dolly Buster. Wer Gesellschaftskritik unter den Aspekten „Gender“ oder „Kulturindustrie“ betreibt, wird diesen material- und quellenreichen Essay mit Gewinn lesen, gleichsam kommen die Liebhaber & Liebhaberinnen ironisch präsentierter Mythen und Anekdoten rund um die weiblichen Rundungen auf ihre Kosten.

 

Medienstimmen

Bei Autoren wie Chlada fällt bei aller intellektuellen Blödelei immer noch ein Eckchen Erkenntniszuwachs ab. Und sei es der, dass man eine Menge Anekdoten und Fakten der letzten 100 Jahre miteinander verbinden kann, ohne dass dabei irgendwie ein Sinn entstünde. (Erich Sauer in Ultimo 22/2006)

Am Anfang war die 1969er „Busen-Attacke“ auf Theodor W. Adorno beziehungsweise steht sie am Anfang dieses Buches und liefert die passende Körbchengröße für die Kritische Theorie der Oberweite, wie Marvin Chlada sein Ansinnen umschreibt. (Michael Rudolf in junge Welt, 4.10.2006)

Ein Lüstling, wer Böses dabei denkt: Marvin Chladas Dialektik des Dekolletés ist kein halbpornographischer Lustbringer, sondern steht in der Tradition von Eugène Delacroix berühmtem Gemälde „Die Freiheit führt das Volk“ – 1789 barbusig in die französische Revolution hinein. (Stefan Reis in Main-Echo, 5.8.2006)

Leider belässt es Chlada letztlich bei einem Potpourri abendländischer Geistesblitze. (Gero Hirschelmann in Mitteldeutsche Zeitung, 2.9.2006)

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