Chlada/Dembowski/Ünlü: Alles Pop? Kapitalismus und Subversion

Chlada/Dembowski/Ünlü: Alles Pop? Kapitalismus und Subversion
19,00 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Lieferzeit 5-7 Werktage

  • SW10836
Wie funktioniert Pop in der Warengesellschaft? Mit ihrer zentralen These, daß Pop... mehr
"Chlada/Dembowski/Ünlü: Alles Pop? Kapitalismus und Subversion"

Wie funktioniert Pop in der Warengesellschaft? Mit ihrer zentralen These, daß Pop ähnlich wie der kapitalistische Markt Subversion integriert, stellen die Autoren die Auffassung in Frage, daß innerhalb des Massenkonsums so etwas wie Widerstandspotential aufrechterhalten werden kann.
Anhand von Interviews mit bekannten Musik- und Literaturgrößen wie Jim Avignon, Schorsch Kamerun (Goldene Zitronen), Tomas D oder F.M. Einheit (ehem. Einstürzende Neubauten), die über ihre Stellung (oder Nische) im Pop-Markt, über den eigenen Anspruch und entgegenstehende Zwänge Auskunft geben, können die theoretischen Aussagen an der Pop-Realität gewissermaßen abgeglichen werden.

Medienstimmen

Weder die kulturwissenschaftliche Begriffsanalyse, noch politische Grabenkämpfe sind Thema des Buches, sondern der mal tastende, mal polternde Versuch, mit den Widersprüchen zwischen .Vermarktung und Antikapitalismus umzugehen. (...) So sinnvoll und brennend diese Fragen auch sein mögen, so scheinen doch mittlereile alle die Diskussion darüber überholt zu finden. Der Sammelband ist weniger eine Neuauflage der Pop-Debatte, als ihre endgültige Grablegung: Gut, daß wir darüber geredet haben, noch besser, daß es trotz allem noch Künstler zu geben scheint, die überhaupt über Politik nachdenken. (Susann Sax in Scheinschlag, September 2003)

Eine politische Linie verfolgen die Herausgeber nicht wirklich. Schlaglichtartig lassen sie unterschiedliche Autorinnen zu unterschiedlichsten Kulturfeldem Gedanken entwickeln. Das hat den Vorteil, dass die Aufsätze auch für sich allein zur Kenntnis genommen werden können, dass vielfaltige Betrachtungsweisen geboten werden. Allerdings bekommt das ganze damit auch eine ziemliche Beliebigkeit. Aber wenn einem die Sonne ohnehin das Hirn wegbrennt, ist das vielleicht auch nicht schlimm. Alles Pop? (Analyse und Kritik, August 2003)

Jedenfalls ist dies ein sehr vielfältiges, differenzierendes Buch, welches unser Bewußtsein für eine Kultur als Kraft gegen Vereinnahmung durch repressive Strukturen & Ideologien wachhalten kann. (Karlyce Schrybyr in Kult 21/2005)

Weiterführende Links zu "Chlada/Dembowski/Ünlü: Alles Pop? Kapitalismus und Subversion"
Verfügbare Downloads:
Zuletzt angesehen