Marvin Chlada/Gerd Dembowski: Die neuen Heiligen

Marvin Chlada/Gerd Dembowski: Die neuen Heiligen
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Die ollen Heiligen haben ausgedient, niemand kennt mehr den heiligen Balduin oder die heilige... mehr
"Marvin Chlada/Gerd Dembowski: Die neuen Heiligen"

Die ollen Heiligen haben ausgedient, niemand kennt mehr den heiligen Balduin oder die heilige Agathe. Die neuen Identifikationsfiguren und Lichtgestalten werden nicht von der katholischen Kirche, sondern von den Medien gemacht. Sie kommen aus dem Show-Biz oder dem Sport, singen Hits oder schreiben Bestseller, haben es bis zum Alt-Bundeskanzler oder zur Beinahe-Königin von England gebracht. Diese Ikonen der Postmoderne (sowie jenes Publikum, das sie eigentlich erst zu dem macht, was sie sind) werden in dem Sammelband Die neuen Heiligen unter die Lupe und auf die Schippe genommen. Die Beiträge sind unterhaltsam und polemisch, werfen aber zugleich einen Blick hinter die "Erscheinungen" auf das zugrundeliegende System.
Die abgehandelten Stars haben längst nicht nur eine breite Anhängerschaft, es gibt umgekehrt auch zahllose Menschen, die einen Hirnkrampf kriegen, wenn sie nur den Namen Domian oder Verona hören. Dieses Buch ist die schnell wirkende und preisgünstige Medizin.

 

Medienstimmen

Diese Mischung aus intellektuellem Sprachgeschick und wütendem Halbstarken-Slang wird zu einem höchst süffisanten Schreibtischterrorismus, dessen Opfer die TV-Götzen sind, von denen wir uns täglich wie Pawlowsche Hunde Erlösung erkaufen (...) Wieder ein Buch, in dem Alltagsfaschismus aufgedeckt wird, möchten Sie nun gähnen? Ja, aber selten bin ich dabei so gut unterhalten worden. Es gibt eben noch Spaß, der nicht das Äquivalent von Scheiße ist. (Giannina Wedde in Eulenspiegel 7/2001)

Chlada und Dembowski versuchen in ihren Reportagen keineswegs die Archäologie oder Genealogie des medialen Universums zu bieten, noch die Realität der Massenmedien in ihrer Totalität einzufangen, sondern bieten Einblicke in den Medienhimmel, fokussiert auf die sog. neuen Heiligen und ihre frohe Botschaft. (Marcus S. Kleiner in junge Welt, 10.1.2001)

Mit kritischer Theorie, Gilles Deleuze und viel Polemik bekommen diese Heiligen des Medienzeitalters eins auf die Mütze. Dies passiert keinesfalls ohne Lesegenuss; und jedeR LeserIn wird eine andere Kritik bzw. Polemik besonders erbauend finden. (Analyse und Kritik 1/2001)

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